Elektroofenschlacke entsteht bei rund 1600° Grad Celsius aus den oxidierbaren Begleitelementen der metallischen Einsatzstoffe sowie dem als Schlackebildner eingesetzten Kalk. Damit ist die Entstehung mit dem Vorgang des natürlichen Vulkanismus vergleichbar. Anders als bei Rückständen aus Verbrennungsprozessen, sogenannten Aschen, können aufgrund der hohen Entstehungstemperaturen in Schlacken keine organischen oder leicht flüchtigen Bestandteile enthalten sein.


Direkt nach der Schmelze wird die flüssige Schlacke in Kübeln abtransportiert. Wie Lava ergießt sich das noch flüssige Gestein auf die Schlackeplätze, um dort langsam zu einem kristallinen Mineralstoff zu erstarren.
Gegenwärtig werden in Deutschland etwa 10 Mio. Tonnen Stahl im Elektroofen aus Schrott erzeugt. Als Nebenprodukt entstehen dabei annähernd zwei Millionen Tonnen Elektroofenschlacke.

Ökonomie mit Ökologie zu verbinden ist ein ebenfalls wichtiges Merkmal dieses zukunftweisenden Nebenproduktes der Stahlindustrie.


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